Edition Bauwirtschaft

von Prof. Dr. Bernd Witthaus

Abdichtungstechnik

In der Sparte der Abdichtungstechnik unterscheidet man im Wesentlichen die Grundwasserabdichtung, die Flächenabdichtung sowie Fugenabdichtungen im gesamten Hochbaubereich. Tunnel, U - Bahnen, Tiefgaragen - Bauwerke, die unterhalb der Erdoberfläche liegen - sie alle müssen unbedingt gegen Bodenfeuchtigkeit und drückendes Wasser abgedichtet werden. Wände, Decken und Dächer: der Schutz gegen Wasser und Luft muss optimal sein, um sie funktionsfähig und langlebig zu erhalten. Um diese Forderungen zu gewährleisten, ist ein hohes Maß an Spezialwissen erforderlich, denn es geht um eine komplexe Aufgabenstellung. Für diese Arbeiten, vom Grundwasser bis zum Dach, ist die xxxxxxxxxx der Spezialist für Abdichtung, sowohl nach DIN 18195 als auch nach den Flachdach - Richtlinien. Oft wird aus Furcht vor Wassereinbrüchen eine Dichtungslage nach der anderen aufgebracht, um ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu erreichen. Dies kann jedoch überflüssig sein und dann teuer zu stehen kommen. Der Abdichtungsspezialist nimmt seinen Bauherren die Sorge ab, zu viel oder zu wenig getan zu haben. In Abhängigkeit von der Eintauchtiefe wird der Lagenaufbau den Anforderungen gemäß dimensioniert: Edelstahl - Riffelbänder, Bitumendichtungs- oder Schweißbahnen und nackte Pappen zusammen mit Hochpolymeren - Bahnen. Jede Schutzhaut wird den Normen entsprechend, maßgeschneidert angebracht.


Ein Fachunternehmen wie xxxxxxxxxxx löst auch komplexeste Probleme, die durch komplizierte Anschlüsse und Durchdringungen oder statische und dynamische Lasten hervorgerufen werden. Schicht für Schicht, Detail für Detail, mit ingenieurmäßiger Abdichtung, wie viele Bauwerke beweisen. Oft wird die tatsächliche Beanspruchung von Flachdächern im Planungsstadium noch nicht im vollen Umfang erkannt, so dass schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit eine Sanierung ansteht. Spezialunternehmen aber können Flachdächer, die zu den umfassendsten und kompliziertesten Bauteilen gehören, richtig bauen. Wichtig ist, dass die Dächer individuell geplant, erstellt und gewartet werden. Es muss ein optimaler Aufbau zusammengestellt werden: Dampfsperre, Wärmedämmung, Abdichtung, Schutz- und Nutzschicht. Man unterscheidet Flächenabdichtungen mit bituminösen und hochpolymeren Baustoffen (Folien) für: druckwasserhaltende Abdichtung, Tiefgaragen, Flachdächer ,Brücken, Deponien, Auskleidungen etc.. Richtschnur für das Abdichten von Fugen im Hochbau ist die DIN 18540: bei Fugen zwischen (Beton-) Fertigteilen an Hochhausfassaden, bei Fensteranschluss- und Sanitärfugen, aber auch auf Industriehallenböden, in Großgaragen, auf Betonvorplätzen, bei Kläranlagen, Schwimmbädern und vielem anderen mehr. Fugen bedeuten für den Spezialisten ein Problem; dauerelastische Dichtstoffe und vorgefertigte Fugenbänder sind in der Lage, kleine Bewegungen aufzunehmen und die Dichtigkeit der Fuge zu garantieren. Für Dehnfugen mit größeren mehrdimensionalen Bewegungen, die lange Zeit einen Problemfall darstellten, werden spezielle Profile eingesetzt. Neue Materialien und Verfahren werden in den Laboren der Fachfirmen getestet. Auch bereits bewährte Produkte müssen immer wieder auf Herz und Nieren untersucht werden - zur Sicherheit der Bauherren!

Hülskens Wasserbau GmbH

Binnenländischer Wasserbau

Die Hydrologie oder der Wasserbau umfasst ein weites Feld von Anwendungen zum Wohle der Menschen. Er ist praktisch so alt wie die Menschheit, denn mit deren Wachstum entstand auch die Notwendigkeit, größere Wasservolumen zu nutzen und zu speichern. So sind schon in der Vorzeit der Bau von Talsperren und Abwasserleitungen nachzuweisen, und der Deichbau und die typischen niederländischen Kanäle gehen auf das Jahr 10 v.Chr. zurück.
Im Verkehrswasserbau unterscheidet man den küstenländischen und den binnenländischen Wasserbau. Eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit bietet die technische Betrachtungsweise des konstruktiven und nicht-konstruktiven Wasserbaues.
Allzu oft wird, wenn über den Verkehrswegebau gesprochen wird, an Straßen- oder Bahnverbindungen gedacht. Doch auch die Wasserstraßen, also die inländischen Flüsse und Kanäle, besitzen eine nicht zu unterschätzende Bedeutung im bundes- republikanischen Verkehrsaufkommen. Viele, viele Millionen Tonnen Güter werden im Binnengüterverkehr auf Wasserstraßen befördert. Da viele Strecken des Wasserstraßennetzes sehr alt sind (Anfang 20. Jahrhundert gebaut), genügen diese Wasserwege nicht mehr den heutigen Anforderungen des modernen Binnenschiffverkehrs, der nach breiteren Fahrstraßen und größeren Tiefen verlangt. Darüber hinaus müssen etliche Wasserverbindungen so „in Schuss“ gehalten werden, dass eine reibungslose Abwicklung des Wasserstraßenverkehrs gewährleistet bleibt.
Die hauptsächlichen Leistungsbereiche des binnenländischen Wasserbaues sind: Rammarbeiten für Binnenwasserstraßen, Dükerbau/Gewässerkreuzungen, Nassbaggerarbeiten, Hydrologie, Bodenmanagement, Unterwasserabdichtungen, Baugruben und Wasser/Land-Schleusenbauwerke. Zu einem leistungsfähigen Wasserbauunternehmen gehört aber heutzutage auch ein umfassender Service, z.B. Entwurf, Planung und Berechnung von unterschiedlichen Spundwänden aus einer Hand. Dazu gehört ein exzellentes know-how, denn bei der Rammtechnik z.B. müssen stets Bodenaufschlüsse, Wasserverhältnisse und alle sonstigen Gegebenheiten der Baumaßnahme berücksichtigt werden, insbesondere bei zeitlichen Begrenzungen der Bauhilfsmaßnahmen wie etwa auch im Dükerbau.


Selbstverständlich sind für alle diese Arbeiten qualifiziertes Baustellenpersonal sowie gut ausgebildete Ingenieure aus den Bereichen Bauingenieurwesen und Maschinenbau genauso unverzichtbar wie technisch ausgereifte Geräte.
Eines der ältesten deutschen Wasserbauunternehmen des binnenländischen Wasserbaues, die Hülskens Wasserbau GmbH in Wesel, bietet ein breit gefächertes Leistungsangebot in nahezu allen dieser binnenländischen Gewerken.
Der Energiebedarf der Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten ständig vergrößert. Vor allem Öl- und Gasvorkommen sind an immer mehr Orten der Welt entdeckt worden und mussten gefördert und an die Orte ihrer Bestimmung oder ihres Verbrauches gebracht werden. Relativ einfach gelingt der Transport, wenn die Leitungen einfach über das flache Land verlegt werden können. Schwieriger wird es da schon, wenn größere Gewässer gekreuzt werden müssen. Um Meere, Seen und größere Ströme überwinden zu können, werden Düker gebaut, die im Übrigen auch gleichzeitig einen Schutz für die in ihnen verlegten Rohrleitungen oder Kabel bilden. Von besonderer Bedeutung zeigt sich auch der Bereich der Unterwasserabdichtung. Oft werden Wasserstraßen doppelt genutzt. Einmal dienen sie als Gütertransportwege, zum anderen als Entnahmestelle für die Wasserwirtschaft. Damit müssen sie jedoch höheren Qualitätsanforderungen genügen, denn die Umweltgesetzgebung hat in den letzten Jahren an Strenge zugenommen. Kein Kanalwasser darf ins Grundwasser fließen, und somit wird eine sichere, technisch einwandfreie Abdichtung von Sohlen und Böschungen erforderlich. Für diese Abdichtungen nimmt man Ton, und damit der Dichtungsteppich gleichmäßig verlegt werden kann, muss der Ton eine bestimmte Konsistenz aufweisen. Daher unterhalten einige Wasserbauer auch eigene Tonaufbereitungsanlagen und entsprechende Geräte.
Die im Wasserbau verwendeten Maschinen und Geräte sind so vielfältig, dass man sie kaum alle erfassen kann. Teilweise stellen die Wasserbauunternehmen neue Geräte, die auf eine bestimmte Auftragsspezies bezogen sind und für die es kein geeignetes Standardgerät gibt, selbst her, nachdem sie diese auch selbst konstruiert haben. So erweitert sich auf diesem Wege nochmals das know-how des Unternehmens.

Biotechnologie

Die irdische Umwelt ist als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen so komplex gestaltet, dass es zahlreicher Wissenschaften bedarf, um sie zu verstehen und zukünftige Entwicklungen einzuschätzen. Dabei analysiert die Ökologie die Lebensräume der Lebewesen und die Bedingungen, unter welchen Leben überhaupt denkbar ist und sich entwickeln kann. Besonders beachtet werden muß dabei, dass zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen viele Wechselwirkungen bestehen. Der Fortbestand, das Gleichgewicht und die Lebensbedingungen der Menschen gehen uns und die folgenden Generationen gleichermaßen etwas an. Nicht leichter wird die Interpretation des jeweiligen Umweltzustandes dadurch, dass Umweltprobleme immer auch erhebliche ethische und politische Implikationen besitzen. Unternehmen, die sich ernsthaft im Bereich der Umwelttechnik betätigen, weisen vornehmlich folgendes Leistungsspektrum auf:



  • Boden
  • Hier geht es um die verschiedenen Verfahren zur Altlastensanierung wie z. B. mikrobiologisches Verfahren
  • chemisch- physikalische Verfahren
  • thermische Verfahren
  • in-situ-Verfahren zur Reinigung von Boden,Grundwasser und Bodenluft
  • Wasser
  • Grundwasserreinigung
  • Sanierung von Oberflächengewässern
  • Abwasserreinigung für verschiedene Industriezweige
  • Deponie- und Sickerwasserreinigung
  • Luft
  • Reinigung kontaminierter Abluft
  • Vermeidung von Emissionen
  • Kreislaufwirtschaft
  • Planung, Bau- und Betrieb von Kompostierungs- und Vergärungsanlagen
  • Kompost- und Bodenverarbeitung zu Erden und Substraten
  • mechanisch- biologische Abfallbehandlungsanlagen
  • vegetative Lärmschutzquelle
  • Energie
  • Planung, Bau und Betrieb von Biogas-, Windkraft- und Solaranlagen.

Die Bauunternehmung Co., befasst sich in dem von ihr angebotenen Umweltschutzbereich vornehmlich mit



  • Bodensanierung und Mikrobiologie
  • Sanierungskonzepten und Forschung
  • Consulting
  • Abscheideranlagen
  • biologischen und mechanischen Kläranlagen

Einen besonderen Schwerpunkt des Leistungsprogrammes stellt für YYY die mikro-biologische Bodensanierung dar. Während in den 80er Jahren die verunreinigten Böden fast vollständig zu Sondermülldeponien gebracht wurden, machen es die Fortschritte in Wissenschaft und Technik heute möglich, einen großen Teil dieser Böden weitgehend zu regenerieren. Dabei werden Kohlenwasserstoffkontaminierte Böden mit Hilfe von Mikroorganismen so weit regeneriert, dass sie als Wirtschaftsgut im Landschafts- oder Deponiebau wiederverwendet werden können. Ein Gerät sorgt für den dabei benötigten Sauerstoff sowie die gleichmäßige Verteilung der hinzugefügten Mikroorganismen, Nährlösungen und Spurenelemente. Damit einher geht eine ständige labormäßige Überwachung des Bodens, denn sobald die Zielwerte erreicht sind, kann das Bodenmaterial der neuen Verwendung zugeführt werden.

Echterhoff Bau-Gruppe

Westerkappeln • Osnabrück • Dessau • Hamburg • Berlin • Ruhrgebiet


Brückenbau

Schon immer üben Brücken eine große Faszination aus. In der Philosophie, der Kunst und in unserem täglichen Leben bilden Brücken Sinnbilder für das Zueinanderfinden. Überall finden wir Analogien wie: „Brücken verbinden“, kennen Filme wie: „Die Brücke am Kwai“ und hören Songs wie: „Bridge over troubled water“, „Sur le Pond d´ Avignon“ und „Über sieben Brücken musst du gehn“. Ob in der Zahnmedizin oder bei der Urlaubsplanung, wir finden sie überall. Selbst der Titel des Papstes lautet Pontifex – Brückenbauer.
Frei nach Isaac Newton möchten wir Sie daher ermutigen weniger Mauern und dafür mehr Brücken zu bauen!

Für den Laien wirkt es erstaunlich, dass Brücken, die doch zu einem großen Teil „in die Höhe“ gebaut werden, nicht dem Ingenieur-Hochbau, sondern dem Ingenieur-Tiefbau zugerechnet werden.
Bevor eine Brücke geplant und gebaut werden kann, müssen einige Grundsatzentscheidungen getroffen werden:
Brückenbelastung bzw. -nutzung (Eisenbahn, Rollbahn für Flugzeuge, Straße, Fußgänger/ Radfahrer, Wildtiere, Leitungen, Transportbänder, Hochbauten)
Brückengeometrie (Breite, Gradiente, Gerade, Kurve, Klothoide, Stützweite)
Baumaterial (Stahl, Spannbeton, Stahlverbund, Stahlbeton, Beton, Naturstein, Ziegel, Holz, Glasfaserkunststoff GKF) Statische Systeme (Einfeld, Mehrfeld, Kragarm/Ausleger, Rahmen)
Form (Balken, Fachwerk, Hohlkasten, Bogen, Schrägseil, Hänge)
Bewegliche Brücken (Hub, Klapp, Dreh, Schwimm/Ponton)


Aus der Vielzahl der vorstehenden Parameter ergeben sich die Anforderungen an den Planer und Konstrukteur der Brücken. Dabei sind die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Überbauformen, die Abtragung der Überbaulasten auf Widerlager und Pfeiler und auf die Gründung (Flach- oder Tiefgründung) komplex. Die Brückengründungen insbesondere im oder am Wasser erfordern eine Zusammenarbeit von Bausachverständigen, Konstrukteur und vielfach auch der ausführenden Baufirma. Je nach Bauort und Bauart der Brücke sind die Einflüsse aus der Bauausführung (z. B. Lehrgerüst, Überbau einheben oder einschieben erhöhte Lage mit Absenken, Einschwimmen, Verschubgerüste, Taktschiebeverfahren, Freivorbau) zu berücksichtigen. Bauvorhaben, die eine möglichst kurze Sperrung des Betriebes der Straße, der Eisenbahn oder des Wasserweges erfordern, spielen eine zunehmend wichtige Rolle.
Seit dem Altertum kann man gut zwischen den Perioden Holz-, Stein-, Eisen-, Beton- und Stahlzeit unterscheiden. Wie bei vielen Altertumsbauten begann alles mit den Werkstoffen Holz und Stein. Heute werden fast ausschließlich die Werkstoffe Beton und Stahl – meist im Verbund (Stahlbeton, Spannbeton, Stahlverbund) – miteinander verwendet. Ob Holz aus Umweltschutzgründen oder GFK als neuer Baustoff in Zukunft größere Marktanteile erobern werden, ist noch nicht eindeutig.


Stahl ist sowohl auf Druck als auch auf Zug belastbar und ist vor allem für große Stützweiten wirtschaftlich anwendbar. Allerdings hat normaler Stahl Korrosionsprobleme und korrosionsarme Stähle sind teuer. Beton als Stahlbeton ist seit über 100 Jahren und Spannbeton seit ca. 60 Jahren für Brücken mit kleiner bis mittlerer Spannweite und für Mehrfeldbrücken (Durchlaufträger) der in Deutschland überwiegend verwendete Baustoff. Während im Stahlbau infolge der geringeren Gewichte die Vorfertigung von großen Teilen in der Werkstatt seit langem üblich ist, hat sich die Vorfertigung im Betonbrückenbau nur teilweise durchgesetzt. Stahlverbundüberbauten (Stahlträger und Betonplatte) haben infolge der vorteilhaften Kombination der Baustoffe und der wirtschaftlichen Ausführung einen zunehmenden Marktanteil errungen. Stahl oder Beton ist manchmal eine Glaubensfrage, entscheidend ist aber die Wirtschaftlichkeit, die durch Materialpreise, Lohnhöhe, Know how und Logistik der Ausführung bestimmt wird.


Die Echterhoff Bau-Gruppe hat eine langjährige Erfahrung für die Ausführung von einfachen bis sehr großen und technisch anspruchsvollen Brücken. Die technische Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit namhaften Ingenieurbüros. Für größere Stahlbrücken wird mit Stahlbaupartnern aus Deutschland bzw. Europa zusammengearbeitet.
Bauingenieure finden im Brückenbau nicht nur beim Neubau sondern auch in der Überwachung, Unterhaltung und Sanierung eine herausfordernde Aufgabe mit guten Berufsperspektiven.

Energie - Contracting

Immer wieder in den letzten Jahren haben Strukturveränderungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu neuen Angeboten geführt, insbesondere im Bereich der Dienstleistungen, die heute eine nicht mehr wegzudenkende Rolle im Wertschöpfungsprozess einer Immobilie darstellen. Rund um die Erstellung von Immobilienprojekten ist es vielfach wichtiger, Finanzierungsmodelle, Facility Management und Betreibermodelle anzubieten oder gar das Energiecontracting, das - gerade in komplexen, schwierigen Immobilienprojektentwicklungen - diese Rolle einer Eigenkapitalergänzung oder gar von Equity - Kapital übernimmt. Der Contractor, z. B. xxxxxxxxxxxxxx hat seinen wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkt in der Nah- und Fernwärmeversorgung. Er baut und betreibt Blockheizkraftwerke mit Kraft-, Wärme-, Kälte- und Kopplungstechniken. Dabei bestimmt der jeweilige Kunde Umfang und Art der Energieform. Der Contractor gewährleistet ein optimales Energiemanagement und erhöht damit die prozessbezogene Wertschöpfung im Kundenunternehmen. Damit liefert er neben den Medien Strom, Wärme, Kälte und Druckluft ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Wie schon angedeutet, übernimmt der Contractor auch die Investition der Energieversorgung, sowohl im Zuge von Neu-, Modernisierungs-, oder Sanierungsprojekten. Außerdem betreibt er selbst und kümmert sich um sämtliche Leistungen rund um die Betriebsführung der Energieversorgungsanlagen. Energiecontracting bedeutet aber auch Systemverlagerung auf den Contractor. Er erspart seinen Kunden hohe Anfangs- und Ersatzinvestitionen in neue oder sanierungsbedürftige Anlagen. Ein vertraglich definierter Energiepreis wird so zum festen und planbaren Bestandteil der Jahresrechnung des Kunden. Der Contractor übernimmt dazu mit qualifiziertem Personal alle Wartungs- und Servicearbeiten und führt so zu einer Personalkostenreduzierung. Schließlich werden durch den Einsatz individuell angepasster Technologien bei der Kraft - Wärme - Kopplung oder regenerativer Energien die Prozessabläufe optimiert und dadurch die Produktions- und Qualitätsstandards der Kunden verbessert. Somit zeigt Energiecontracting einen erheblichen Mehrfachnutzen durch das Investment des Contractors und die damit verbundene Wartung und Instandhaltung sowie durch einen langfristig planbaren "Energie - GU - Preis"! Besonders gut für ein Energie - Contracting eignen sich Schulen, Sportstätten, Verwaltungsgebäude, Mehrfamilienhäuser, Wohnsiedlungen sowie Hotels. In seiner weitreichenden strategischen Wirkung könnte Energie-Contracting eines Tages auch die führende strategische Rolle im gesamten Bereich des Dienstleistungsangebotes rund um die Immobilie übernehmen.

Erdbau

Grundsätzlich spricht man überall da, wo Erde bewegt wird, von Erdbau. Dabei kommt es darauf an, ob die Erdbewegungsmaßnahmen im Inland oder an der Küste stattfinden, da die anzuwendenden Erdbewegungsverfahren sich deutlich unterscheiden. Eine grundsätzliche Differenzierung des Erdbaues kann man am besten wohl wie folgt vornehmen: Einzelprojekte des mittleren und schweren Erdbaues, Erdbau im Verkehrswegebau, Erdbau im Deponiebau, Erdbau im allg. Tiefbau. Einzelprojekte können sehr unterschiedlich strukturiert sein. Daher kann im Folgenden kein Anspruch auf Vollständigkeit der genannten Projekte erhoben werden. Grundsätzlich geht es im schweren Erdbau immer um das "Lösen", das "Transportieren", das "Einbauen" und das "Verdichten der Erdmassen". Dabei kommt es, wie schon gesagt, darauf an, ob das Projekt sich an der Küste oder im Binnenland befindet, denn insofern unterscheiden sich die Verfahren und die eingesetzten Geräte. An der Küste z.B. wird sehr häufig das Vorspülverfahren angewandt, so dass der Transport mit schweren LKW´s weitgehend entfällt. Im Gegensatz hierzu stehen die Binnenlandprojekte, bei denen der Transport der Erdmassen oft von einer ganzen "Armada" von schweren LKW´s bewältigt werden muss. Zu den großen Referenzprojekten, welche die Unternehmen des Erdbaues in den letzten Jahren durchgeführt haben, gehören u. a.: große Sandgewinnungen und -transporte im Spülverfahren, Torfauskofferungen, Herstellung großer Planumsareale, Bodenaushub für Großprojekte, Wasserspeicherbecken und Hochwasserrückhaltebecken Bei der Ausführung von großen Erdbewegungen im Trockenen wird ein kompletter Gerätepark für den schweren Erdbau, wie Seil- und Hydraulikbagger aller Gewichtsklassen, Schwerlastkraftwagen und Muldenkipper, Einbau- und Reissraupen, Scraper, Schürfraupen und Verdichtungsgeräte benötigt. Darüberhinaus haben Großunternehmen des Erdbaues Saugbagger-Flotten entwickelt, mit denen es gelingt, die hydraulische Bodengewinnung und -förderung sowie den Einbau zu optimieren. Diese Saugbagger sind über Land transportfähig und können als Tiefsauger, Schneidkopfsaugbagger oder als Zwischenpumpstationen eingesetzt werden. Nachdem im Schlüsselfertigbau die Entwicklung zum Generalunternehmer bzw. Generalübernehmer weitgehend vollzogen war, hat sich auch der Verkehrswegebau in die gleiche Richtung entwickelt. In früheren Jahren wurden hier die entsprechenden Bodenbewegungen separat ausgeschrieben, z. B. beim Austausch nicht tragfähiger Böden und der Schüttung neuer Bahndämme. Bei heutigen Bundesbahnneubaustrecken wird nicht nur der komplette Erdkörper hergestellt, sondern auch die Bahnentwässerung, der Einbau der Planumsschichten und des Bahnschotters. In der Folge war es nur noch ein kleiner Schritt zur Komplettherstellung (GU oder GÜ) eines vollständigen Streckenabschnittes, der natürlich hier und da auch als Arbeitsgemeinschaft ausgeführt werden kann. Nun gehören neben dem Erdbau auch alle Brückenbauwerke und der gesamte Gleiskörper zum Auftrag. Der nächste Schritt, der in der logischen Folge nicht mehr ausbleiben konnte, war die Ausschreibung nach einem funktionalen Leistungskatalog. Im Straßenbau ist der Neubau wichtiger Verkehrsverbindungen wie Autobahnen, Umgehungsstrassen, Bundesstraßen, Land- und Kreisstraßen ebenfalls mit großen Erdbewegungen verbunden. Auch hier wurde der reine Erdbauauftrag inzwischen um die komplette Entwässerung und die Herstellung der Frostschutz- und Tragschichten erweitert. Wie im Bahnbau hat im Verkehrswegebau die Entwicklung zum Generalunternehmer geführt, so dass auch hier Brückenbauwerke und Deckenbauarbeiten, die der "reine Erdbauer" in der Vergangenheit nicht ausführte, zusätzlich übernommen werden müssen. Die Bauunternehmung xxxx hat sich diesen neuen Herausforderungen erfolgreich gestellt. Auch städtische und kommunale Tiefbauarbeiten enthalten regelmäßig Erdbaukomponenten. Wohn- und Industriegebiete müssen erschlossen, Freispiegel- und Druckrohrleitungen für Stadtentwässerungen verlegt werden. Hinzu tritt der Baugrubenaushub für Industrieansiedlungsprojekte und die Sanierung ganzer Stadtinnenbereiche. Die Aufgabenstellungen im gesamten Bereich des Erdbaues sind in den letzten Jahren enorm gewachsen; insbesondere gilt dies im Zuge zunehmender GU-Vergaben für das "Management von Bauleistungen" durch die ausführenden Unternehmen und damit auch für das dispositive, von Menschen zu bewältigende, kaufmännisch, technisch und juristisch orientierte Baumanagement!

Facility - Management

Das Facility - Management beschreibt alle Dienstleistungen rund um die Immobilie. Dabei unterscheiden sich die amerikanische oder britische Auffassung deutlich von der deutschen Definition, da die einen sozusagen von allen Facilities einer Immobilie ausgehen, die anderen (deutschen) sich eher am Detail des Gebäudemanagementes "festgemacht" haben und dies oft schon als Facility - Management (FM) selbst begreifen und nicht als Teil desselben. Damit fehlt weithin eine Abgrenzung und Ordnung dieser Dienstleistungen, z.B. zur Projektentwicklung oder dem, was allgemein Baudienstleistungen genannt wird.Eigentlich beschäftigt sich FM mit dem gesamten Lebenszyklus einer Immobilie, die einem Kreislauf folgt, der irgendwann seinen Ursprung bei der Idee, Planung und Projektierung hatte. Es folgen Dienstleistungen der Finanzierung, Investitionssicherung, Projektsteuerung und schließlich der Realisierung, also des Bauens. Nach dieser Phase geht die Immobilie in einen Bestand eines privaten oder "professionellen" (z.B. Fond), oft auch institutionellen Anlegers (z.B. Versicherungen) über. Nun folgen die Dienstleistungen am bestehenden Objekt (z.B. Gebäudemanagement) bis zum Ablauf des entsprechend geschlossenen Vertrages oder dem Bestandsende der Immobilie/Bauwerk sowie einer Sanierung im Bestand oder Restrukturierung mit veränderter Nutzung. Die weitreichendsten Lösungen des FM werden heutzutage von großen, bankennahen Leasinggesellschaften bzw. deren Tochter- und Schwestergesellschaften sowie einigen großen Spezialunternehmen bereitgestellt. Neben dem reinen Angebot des Gebäudemanagementes werden auch Planungs- und Projektsteuerungsleistungen angeboten, oft im Verbund mit Finanzierungsleistungen, z.B. im Rahmen eines Kommunal - Leasings oder von Sale and Leaseback - Modellen. Ziel aller Überlegungen ist es dabei, dem Investor / - Eigentümer von Immobilien ein Leistungspaket von Dienstleistungen anzubieten, welche dieser kostengünstiger outsourcen kann als sie selbst zu erbringen. Ein besonders breitgefächertes Angebot offeriert auch die xxxxxxxxxxxxxx.Vielfach beschränkt sich in Deutschland die Dienstleistung in der Tat auf das Gebäudemanagement, welches man im Grobraster in drei Angebotskategorien ordnen kann: Technisches Gebäudemanagement, Kaufmännisches Gebäudemanagement sowie Infrastukturelles Gebäudemanagement.Die Entwicklung innerhalb des Gebäudemanagementes fand ihren Ausgang beim technischen Gebäudemanagement, weil in der Wartung und Instandhaltung der sogenannten Technischen Gebäudeausrüstung (TGA, d.h. Heizung, Klima, Lüftung, Elektro) in der Bestandsphase der Immobilie oft die größten Probleme auftreten. Insgesamt umfaßt das Angebot in diesem technischen Bereich die folgenden Positionen: Heizung, Klima, Lüftung, Gebäudeautomation, Kälte- und Küchentechnik, Energiemanagement, Brandmelde- und Feuerlöschtechnik, Stromversorgung, Sanitärtechnik, Gebäudeleittechnik, Fördertechnik (Personen und Lasten), Sicherheitstechnik, Lichtsysteme, Kommunikationstechnik u.a.m..Ein sehr hoher Prozentsatz der Kosten einer Immobilie entfällt während deren Lebensdauer auf die Bestands- oder Nutzungsphase. Neuere Berechnungen haben ergeben, dass diese Kosten durch FM um 20 - 30 % gesenkt werden können. Nachdem das Angebot technischer FM - Leistungen bei den meisten Anbietern mehr oder weniger abgerundet worden war, lag die Erweiterung auf kaufmännische Dienstleistungen während der Bau- und Bestandsphase nahe, denn letztlich handelt es sich dabei für den Eigentümer der Immobilie um ein besonders attraktives Angebot, da es die Erträge der Immobilie zu optimieren hilft. Im einzelnen findet man folgende Angebotsleistungen in diesem kaufmännischen Segment: Vertragsmanagement, Budgetierung, Betriebskostenabrechnung, Erst- und Nachvermietung, Flächenmanagement, Objektbuchhaltung, Betriebskostenoptimierung, Centermanagement u.a.m..Nach der Erfassung aller technischen und kaufmännischen FM - Dienstleistungen verbleiben in einer Immobilie einige infrastrukturelle Kostenbereiche, für die sich auf Dauer die Eigenleistungen des Eigentümers nicht kostengünstig darstellen lassen. So wird es fast immer günstiger sein, auch diese Leistungen mit den technischen und kaufmännischen Leistungen outzusourcen, da ein integriertes Angebot aller FM - Leistungen sich insgesamt besser rechnet. Folgende FM - Leistungen können unter dem Begriff der infrastrukturellen Leistungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zusammengefasst werden: Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Druck- und Kopierdienste, Fuhrpark, Pflege der Außenanlagen, Sicherheitsdienste / Bewachung, Pförtner/Empfang, Post, Fahr- und Botendienste, Ver- und Entsorgung, Beschaffungsdienste u.a.m. So kann ein überlegtes Facility - Management über eine gezielte Kostenoptimierung zu einer deutlichen Erhöhung der Rentabilität des eingesetzten Kapitals führen, und damit ist dann das höchste Ziel eines Immobilienmanagementes erreicht!

Fertigteilsysteme

Die Anforderungen an die Bauindustrie haben sich in den letzten Jahren wesentlich verändert. Vom reinen Handwerk zur fortschreitenden Industrialisierung. Vom Nebeneinander der Gewerke zum Systemdenken. Von rein konventioneller Baustellenfertigung zur rationellen, industriellen Baufertigung. "Preiswertes ökologisches, schnelles und zugleich qualitativ hochwertiges Bauen ist auf dem Vormarsch." Dies haben auch immer mehr Hersteller traditioneller Baustoffe erkannt und ihr Programm mit System - Bauteilen ergänzt. Allerdings kann kein Baustoff alleine eine kostenbewusste System - Bauweise garantieren. Dazu gehört das vernetzte Denken und Arbeiten aller am jeweiligen Bauvorhaben Beteiligten. Kostensenkung und Qualitätserhöhung auf den Baustellen sind durch eine Optimierung der Arbeitsabläufe und den Einsatz kostensparender und rationeller Arbeitstechniken und -systeme möglich. Ein gutes Fertigbausystem muss so konzipiert sein, dass grundsätzlich alle Beteiligten vom Einsatz dieses Massivsystems profitieren: Bauherren, Investoren, Betreiber Architekten und Ingenieure Bauausführende Unternehmen (Rohbau und Ausbau) Nutzer der Immobilien (Käufer, Mieter) Die Interessenslagen der einzelnen Zielgruppen sind unterschiedlich und bekommen oft auch von Bauwerk zu Bauwerk eine andere Bedeutung. Die Vorteile für alle Fachgruppen liegen besonders in den Bereichen: freie Planung kurze Bauzeit hohe Wirtschaftlichkeit hervorragende bauphysikalische Parameter Ein solches Fertigbausystem stellt das KFS-Massivbau-System dar; es schließt die Lücke zwischen konventioneller Bauweise und dem Fertigteilbau. Das Konstruktionsprinzip des KFS-Massivbau-Systems ist einfach: Im Werk wird die formgebende Schalung aus Werkstoffplatten und Abstandhaltern als Systemelement vorgefertigt - als Wände mit und ohne Bewehrung. Die Elemente werden auf der Baustelle maßgenau montiert und mit Beton ausgegossen. Die Holzwerkstoffplatte, sowohl formaldehydfrei als auch eine mineralisch gebundene Platte, biologisch einwandfrei bewertet und güteüberwacht, verbleibt im Bauwerk und bildet die fertige Oberfläche für den folgenden Innenausbau. Im Vergleich zur konventionellen Bauweise, bei der kostenverursachene Maßabweichungen kaum zu vermeiden sind, entsteht durch die qualitätsüberwachte Vorfertigung im Werk in kurzer Bauzeit ein maßgenaues Gebäude: Eine optimale Voraussetzung für den folgenden Innenausbau. Gegenüber dem Fertigteilbau üblicher Art sind die Gewichte der zu transportierenden Elemente gering und die Flexibilität der Gestaltung ist bedeutend höher. Aus wirtschaftlicher Sicht bietet das KFS - Massivbausystem weitere entscheidende Vorteile: Die Vorfertigung im Werk ist rationell, bei Transport und Montage sowie bei Rohbau und Innenausbau wird Zeit und damit Geld gespart. So werden Kosten für die übliche Zwischenfinanzierung reduziert und das eingesetzte Kapital fließt früher zurück. Je nach Objekt bis zu 30 % schneller und somit kostengünstiger gebaut! Fasst man die Bauparameter von Planung, Konstruktion und Montage kurz zusammen, so lässt sich folgender Einblick vermitteln: Planung: zunächst wird die Planung des Bauwerkes mit den statischen Berechnungen wie Bewehrung wie üblich durchgeführt. Dabei werden auch die Maße wie Tür- und Fensteröffnungen, Aussparungen, Einbauten und Leitungsführungen der haustechnischen Installationen, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro genauestens eingeplant. Im nächsten Schritt werden die Daten in Verbindung mit einem CAD/CAM -System zur Herstellung der Wand verarbeitet. Mit den vom Computer erfassten Planwerten für die gesamte Geometrie der Wandelemente werden die Säge- Fräs- und Schraubautomaten der Fertigungsanlage gesteuert. Konstruktion: Die Massivbauwand besteht aus zwei durch Abstandhalter miteinander verbundenen Holzwerkstoffplatten. Nach der Montage werden die Wandelemente mit Füllbeton ausgegossen. Ist der Füllbeton erhärtet, wirkt der Gesamtquerschnitt wie eine monolythisch hergestellte Wand, die allen gültigen Normen entspricht. Montage: Die vorgefertigten Wandelemente werden auf der Baustelle angeliefert und durch einen Kran an die entsprechende Stelle gehievt. Spezialisten messen die Wände ein und fixieren sie. An Eck- und Kreuzungspunkten von Wänden werden die Elemente über Winkel oder Wandschlösser gesichert. Deckenplatten werden auf die Wandelemente aufgelegt und sind sofort begehbar. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Installationsleitungen soweit sie nicht werkseitig eingebaut worden sind, verlegt.

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