Edition Bauwirtschaft

von Prof. Dr. Bernd Witthaus

Abdichtungstechnik

In der Sparte der Abdichtungstechnik unterscheidet man im Wesentlichen die Grundwasserabdichtung, die Flächenabdichtung sowie Fugenabdichtungen im gesamten Hochbaubereich. Tunnel, U - Bahnen, Tiefgaragen - Bauwerke, die unterhalb der Erdoberfläche liegen - sie alle müssen unbedingt gegen Bodenfeuchtigkeit und drückendes Wasser abgedichtet werden. Wände, Decken und Dächer: der Schutz gegen Wasser und Luft muss optimal sein, um sie funktionsfähig und langlebig zu erhalten. Um diese Forderungen zu gewährleisten, ist ein hohes Maß an Spezialwissen erforderlich, denn es geht um eine komplexe Aufgabenstellung. Für diese Arbeiten, vom Grundwasser bis zum Dach, ist die xxxxxxxxxx der Spezialist für Abdichtung, sowohl nach DIN 18195 als auch nach den Flachdach - Richtlinien. Oft wird aus Furcht vor Wassereinbrüchen eine Dichtungslage nach der anderen aufgebracht, um ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu erreichen. Dies kann jedoch überflüssig sein und dann teuer zu stehen kommen. Der Abdichtungsspezialist nimmt seinen Bauherren die Sorge ab, zu viel oder zu wenig getan zu haben. In Abhängigkeit von der Eintauchtiefe wird der Lagenaufbau den Anforderungen gemäß dimensioniert: Edelstahl - Riffelbänder, Bitumendichtungs- oder Schweißbahnen und nackte Pappen zusammen mit Hochpolymeren - Bahnen. Jede Schutzhaut wird den Normen entsprechend, maßgeschneidert angebracht.


Ein Fachunternehmen wie xxxxxxxxxxx löst auch komplexeste Probleme, die durch komplizierte Anschlüsse und Durchdringungen oder statische und dynamische Lasten hervorgerufen werden. Schicht für Schicht, Detail für Detail, mit ingenieurmäßiger Abdichtung, wie viele Bauwerke beweisen. Oft wird die tatsächliche Beanspruchung von Flachdächern im Planungsstadium noch nicht im vollen Umfang erkannt, so dass schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit eine Sanierung ansteht. Spezialunternehmen aber können Flachdächer, die zu den umfassendsten und kompliziertesten Bauteilen gehören, richtig bauen. Wichtig ist, dass die Dächer individuell geplant, erstellt und gewartet werden. Es muss ein optimaler Aufbau zusammengestellt werden: Dampfsperre, Wärmedämmung, Abdichtung, Schutz- und Nutzschicht. Man unterscheidet Flächenabdichtungen mit bituminösen und hochpolymeren Baustoffen (Folien) für: druckwasserhaltende Abdichtung, Tiefgaragen, Flachdächer ,Brücken, Deponien, Auskleidungen etc.. Richtschnur für das Abdichten von Fugen im Hochbau ist die DIN 18540: bei Fugen zwischen (Beton-) Fertigteilen an Hochhausfassaden, bei Fensteranschluss- und Sanitärfugen, aber auch auf Industriehallenböden, in Großgaragen, auf Betonvorplätzen, bei Kläranlagen, Schwimmbädern und vielem anderen mehr. Fugen bedeuten für den Spezialisten ein Problem; dauerelastische Dichtstoffe und vorgefertigte Fugenbänder sind in der Lage, kleine Bewegungen aufzunehmen und die Dichtigkeit der Fuge zu garantieren. Für Dehnfugen mit größeren mehrdimensionalen Bewegungen, die lange Zeit einen Problemfall darstellten, werden spezielle Profile eingesetzt. Neue Materialien und Verfahren werden in den Laboren der Fachfirmen getestet. Auch bereits bewährte Produkte müssen immer wieder auf Herz und Nieren untersucht werden - zur Sicherheit der Bauherren!

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